
Wien, 14. September 2006
Je größer das Unternehmen, umso höher der Wartungsaufwand für Hard- und Software. In größeren Betrieben fallen jährlich hunderte oder gar tausende Telefonate zu Servicelieferanten an. Das kostet Zeit und Geld, da für unterschiedliche Applikationen meist unterschiedliche Helpdesks und Workflows genutzt werden. 60 Prozent dieser Kosten können mit dem zukunftsweisenden Modell des Application Service Provider SolveDirect eingespart werden. Der umständliche, über mehrere Ecken laufende Informationsaustausch in den Serviceabläufen gehört dank der weltweit größten Service Management Plattform der Vergangenheit an. Über die SD.bridge als Datenclearingstelle und den SolveDirect ServiceDesk SD² und wurde nämlich eine zentrale Plattform für alle Servicepartner und Serviceabläufe geschaffen. Die neueste Entwicklung ist SD.cube: damit können externe und interne Serviceprozesse noch besser miteinander verknüpft werden. Die Implementierung aller Produkte von SolveDirect erfolgt ITIL-konform (entsprechend den Standards der IT Infrastructure Library), maßgeschneidert und in einem klar strukturierten Prozess.
In der Konzeption von SD² kam Service Oriented Architecture (SOA) erstmals im Service Management zum Einsatz. Als Servicekunden haben bereits über 100 Unternehmen ihr Helpdesk Management mithilfe von SolveDirect automatisiert. So hat die österreichische Handelskette Spar SD² seit fünf Jahren im Einsatz und in der Zeit 18.000 Störungsfälle abgewickelt. Positiver Nebeneffekt: durch das automatisierte Helpdesk Management konnten rund 100.000 Telefonate eingespart werden. Auch für die Servicelieferanten lohnt der Einsatz von SD² , denn Ausfallszeiten haben meist Pönalezahlungen zur Folge, die mit der SolveDirect Plattform deutlich reduziert werden. Deshalb setzen heute bereits acht der zehn größten Service Provider in Deutschland und Österreich auf SD2, unter ihnen IBM, HP, Siemens Business Services, Computacenter, Atos Origin, Raiffeisen Informatik, nextiraOne und T-Systems.
Die Innovationskraft spiegelt sich in einer Forschungsquote von 32 Prozent, so setzt SolveDirect mit seinen Entwicklungen immer wieder Standards: mit der Datenclearing-Stelle SD.bridge können beliebig viele Servicekunden und Servicelieferanten über eine einzige Serviceplattform voll automatisiert verbunden werden. Über die SD.bridge werden alle Informationen doppelt übersetzt, wobei die Anfragen zunächst in ein internes, kanonisches SD-Format übersetzt und von da in das Format des jeweiligen Servicelieferanten übertragen und in dieser Form weitergeleitet werden. SD.bridge besteht aus einer Reihe von vorgefertigten Schnittstellen zu unterschiedlichsten Systemen. Jeder Plattformteilnehmer sucht sich die für ihn passenden Anbindungsoptionen aus, wobei SolveDirect alle bestehenden Servicebeziehungen und Serviceverträge abbilden kann. So können unterschiedliche Helpdesk-Systeme mit ihren jeweiligen Arbeitsabläufen miteinander kommunizieren, ohne dass Servicekunden bei jedem Servicelieferanten (und vice versa) langwierige Systemanpassungen vornehmen müssen.
In Europa verursachen schätzungsweise über 12.000 Unternehmen mit jeweils mehr als 1.000 IT-Arbeitsplätzen rund 55 Millionen Support-Transaktionen. Das verursacht Gesamtkosten in der Höhe von insgesamt 1,5 Mrd. Euro pro Jahr – hier liegt beachtliches Einsparungspotenzial. Deshalb sehen die SolveDirect-Gründer Martin Bittner (CEO) und Marcus Oppitz (CTO) für ihre Service Management Lösungen ein starkes Wachstum voraus. So ist für 2007 eine Umsatzverdoppelung auf fünf Mio. Euro geplant, dabei liegt die Exportquote bei über 50 Prozent.
Der Kernmarkt des Unternehmens liegt zurzeit in der Region Deutschland, Österreich, Schweiz (DACH), wo rund 90 Prozent des Umsatzes erzielt werden. Zusätzlich wird der osteuropäische Markt von Polen aus bearbeitet. Seit seiner Gründung Ende 2000 hat SolveDirect 150 Kunden gewonnen, darunter Konzerne wie Spar, Rewe (Billa), Hornbach, Karstadt, Libro, Mediamarkt/Saturn, BMW, Lufthansa Systems, Gerling, Victoria, Wüstenrot, Raiffeisen Informatik, UNIQA und ASFINAG.