Mit einem Quiz á la Jeopardy begann der Nachmittag: Christian Klezl, Vice President und Cloud Leader bei IBM Northeast Europe, führte in die Historie von Cloud Computing ein und zeigte auf, dass Cloud Computing jenseits von Hype und Mythen einen enormen Beitrag zur Wertschöpfung aus der Unternehmens-IT leisten kann. Agilität und Business Values sind dabei die Stichworte, und die vielen erfolgreichen Cloud-Anwendungen, die heute bereits umgesetzt sind, beweisen, dass Cloud Computing aus der Experimentierphase heraus ist. Es ist jedoch wichtig darauf zu achten, dass die Lösungen genau auf die Bedürfnisse des Anwenders zugeschnitten sind.
Temperamentvoll und mit viel Wiener Charme zeigte daran anknüpfend Karin Peyerl von der Kanzlei CHSH auf, wie umwölkt und nebulös das Thema Datensicherheit in der Cloud aus juristischer Sicht ist: Angefangen mit der unklaren Definition für Cloud Computing über die sehr unterschiedlichen Anwendungen bis hin zur schwierigen Frage der Haftung und die fehlenden Standards und EU-Richtlinien gibt es viele Fallstricke für Cloud-Anbieter und -Anwender gleichermaßen. Eine Risikoanalyse vor Beginn eines Cloud-Projektes ist laut Karin Peyerl unumgänglich.
Dass sie sich davon nicht abschrecken lassen sollten, wurde bei der Präsentation von Larba Nadieba, Managed Services Consultant - Global Account bei Siemens Enterprise Communications eindrucksvoll klar: Das Unternehmen hat mit SolveDirect eine e-Bonding Initiative gegründet und in diesem Rahmen bereits wichtige Partner erfolgreich integriert. Anhand der Ergebnisse eines Projekts mit SolveDirect bei der deutschen Bundesagentur für Arbeit zeigte Larba Nadieba, wie durch automatisiertes IT Service Management in der Cloud 165.000 Geräte und 1.900 Standorte effizient gemanaged werden und eine perfekte Kommunikation aller Agenturen für Arbeit ermöglichen.
Knallharte Zahlen und Fakten sowie eine Reihe weiterer Praxisbeispiele dazu lieferte auch der darauf folgende Vortrag von SolveDirect CEO Martin Bittner: Bis zu 50 Prozent der Kosten im IT Service Management können durch Cloud Computing eingespart werden.
Beinahe visionär wurde es bei dem Ausblick auf das neue Easy4Business ServiceGrid von SolveDirect, den Marcus Oppitz, CTO von SolveDirect gab. ServiceGrid ist SolveDirects neueste SaaS-basierte IT Service Management Integrations-Lösung und ist für die Release im Dezember 2011 geplant. ServiceGrid unterstützt die Wertschöpfungsprozesse bei Kunden und Partnern, indem es Antworten auf typische Fragen liefert, wie zum Beispiel:
Die Präsentationen von der SolveDirect IdeaXchange sowie viele Fotos und weitere Informationen stehen unter hier zur Verfügung.
Die SolveDirect Service Management GmbH entwickelt Cloud-basierte Lösungen für smarte IT Service Management Integration. Internationale Unternehmen und IT Service Provider können damit auf flexible Weise ihre Servicepartner, Prozesse und Service Management Systeme integrieren, automatisieren und orchestrieren. Dadurch werden Ausfallzeiten verkürzt, Kosten reduziert und die Kundenzufriedenheit gesteigert. Klar definierte Workflows, ein 360°-Blick auf Service Level Agreements und Echtzeit-Monitoring von Zielvorgaben sowie ein flexibler Zugriff auf die Service Management Plattform von überall aus helfen Unternehmen, ihren Kundenservice zu optimieren und um bis zu 50 Prozent effizienter zu machen.
SolveDirect ist ein globales Unternehmen mit Hauptsitz in Wien, Österreich und einer Niederlassung in Sunnyvale, Silicon Valley, Kalifornien (USA). Mehr als 220 Kunden aus allen Branchen und jeder Größe in der ganzen Welt setzen die SolveDirect Service Management Integrations-Lösungen ein, die 270.000 Endanwender in 68 Ländern verbinden.
Mehr über SolveDirect und die Service Management Integrations-Lösungen: http://www.solvedirect.com/en/essence